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Hauswasserwerk Kaufberatung

Dank der Hilfe des Hauswasserwerks kann Haus oder Garten aus einer Zisterne oder einem Brunnen komfortabel mit Wasser versorgt werden und das mit weiteren Unkosten bezüglich Abwassergebühr rechnen zu müssen. Doch Hauswasserwerk ist nicht gleich Hauswasserwerk, da sich die Geräte verschiedener Hersteller nicht nur bezüglich ihrer Ausstattung oft deutlich voneinander unterscheiden. Auch bezüglich der Qualität sind deutlich Unterschiede bemerkbar.

Um Fehlkäufe Ihrerseits zu verhindern, haben wir uns die Freiheit genommen, eine kleine Kaufberatung für Sie aufzustellen. Nur bei uns erfahren Sie alle Fakten, die für Sie wichtig sind, um die Qualität eines Hauswasserwerks effektiv beurteilen zu können.

Hauswasserwerk Kaufbereitung – an welchen Kriterien sollte die Kaufentscheidung getroffen werden

a)      Das Pumpengehäuse

Bei einfachen Ausführungen der Hauswasserpumpe wird in der Regel ein aus Guss gefertigtes Pumpengehäuse verwendet.  Aufgrund der Eigenschaften dieses Materials sind solche Pumpen als äußerst  geräuscharm und laufruhig bekannt. Höherwertige Hauswasserwerke haben ein Gehäuse aus Edelstahl, das vor allem gegen Korrosion unanfällig ist. Natürlich spiegelt sich die Qualität im Kaufpreis der Wasserpumpe wider. Auch Kunststoff gewinnt in der Herstellung für Pumpen-Gehäuse immer mehr an Bedeutung. Die modernen Kunststoffmischungen sind so hochwertig, dass man nicht behaupten kann, dass eine Pumpe mit einem Kunststoffgehäuse schlechter oder besser ist, als ein Hauswasserwerk mit einem Gehäuse aus einer metallenen Legierung.

b)      Pumpenart

Die Art der Pumpe, die in einem Hauswasserwerk verbaut ist, ist entscheidend für dessen Qualität. Herstellerabhängig werden  Tauchpumpen, Jet-Pumpen oder Kreiselpumpen verbaut. Diese Pumpen haben einzig und alleine denselben Zweck,und zwar Flüssigkeit zu fördern. Dennoch unterscheiden sie sich deutlich in ihrer Funktionsweise und Anwendung. Dementsprechend sollte ein Hauswasserwerk anhand der integrierten Pumpe und den später geplanten Einsatzbereich gekauft werden. Dabei sollte man z. B. bedenken, ist der Wasserspeicher äußerst schlecht zugänglich, ist ein Hauswasserwerk mit einer Tauchpumpe nicht zu empfehlen, da ein eventueller Defekt nur mit großem Aufwand behoben werden könnte.

c)       Druckkessel

Bei dem Hauswasserwerk hat der Druckkessel sozusagen die Funktion eines Pufferspeichers. Je größer der Kessel ist, umso seltener muss die Pumpe gestartet werden, damit erneut Wasser gefördert werden kann. Allerdings muss die im Hauswasserwerk integrierte Pumpe länger pumpen, um den Druckkessel  zu füllen.  In der Regel kann man Hauswasserwerke kaufen, deren Druckkessel-Volumina sich zwischen zehn und vierundzwanzig Liter bewegen.

Ansaughöhe, geplante Fördermenge und Fördermenge sind weitere Kriterien, die man für den Kauf eines Hauswasserwerkes mit heranziehen sollte. Auch wenn das Hauswasserwerk nicht für die Trinkwasserversorgung ausgerichtet ist, sollte man nur eine Pumpe kaufen, die einen Vorfilter enthält, schließlich möchte man sauberes Wasser. Doch diese Vorfilter haben noch einen weiteren positiven Effekt. Aufgrund der Entfernung von Fremdstoffen, wie Sand oder kleinen Steinen, werden die hydraulischen Teile der Pumpe vor Verschleiß geschützt. Das erhöht die Lebensdauer des Hauswasserwerks natürlich erheblich.

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