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Sicherheitsmaßnahmen bei Betrieb eines Hauswasserwerkes

Damit ein Hauswasserwerk sicher betrieben werden kann, sollten man sich bestimmte Faktoren bereits vor dem Kauf überlegen und die spätere Kaufentscheidung daran festgemacht werden. In der Regel sind in verschiedenen Hauswasserwerken Tauch- bzw. Unterpumpen verbaut, da diese durch einen hohen Wirkungsgrad, geringen Betriebskosten und vor allem einer kaum vorhandenen Lärmbelastung überzeugen können. Wichtig hierbei ist jedoch, dass Elektroden im Gerät integriert sein müssen, die in dem Wasserreservoire eingebracht werden sollten. Nur so wird das Hauswasserwerk gegen Trockenlauf geschützt, da die Elektroden den Wasserstand kontrollieren.

Ist der Wasserstand zu niedrig, wird die Pumpe ausgeschaltet, was sinnvoll ist. Aufgrund dieser effektiven Technik wird die Hydraulik der Pumpe durch Schäden vor Überhitzung bewahrt. Des Weiteren sorgt der Trockenlaufschutz auch dafür, dass die Pumpe sofort abschaltet, sollte das Hauswasserwerk lecken. Im Hauswasserwerk sollte ebenfalls ein Rückflussverhinderer integriert sein. Dadurch wird verhindert, dass das Wasser in das Wasserreservoire zurückfließt und die Pumpe auf Dauerbetrieb schaltet.

Nicht nur die Anschaffungskosten sind entscheidend

Als Verbraucher sollte man daher immer nach dem Grundsatz handeln, sich auf keinen Fall für ein Hauswasserwerk alleine aufgrund günstiger Anschaffungskosten zu entscheiden. Sinnvoller ist es, bereits beim Kauf eventuelle Folgekosten zu bedenken. So kann man z. B. Überflurpumpen zu äußerst günstigem Preis kaufen, doch der Wartungsaufwand steht dazu nicht in Relation und erhöht die Betriebskosten des Hauswasserwerks unnötig.

Aufgrund der Sicherheit sollte man beim Betrieb eines Hauswasserwerks immer darauf achten, dass die maximal mögliche Saughöhe niemals überschritten wird, um Beschädigungen am Gerät selber und eventuelle Folgeschäden zu verhindern. Um Wasserschäden bzw. eine überhöhte Stromrechnung  zu verhindern, sollte in einem Hauswasserwerk mindestens ein Strömungs- und Druckwächter enthalten sein, wenn man unbedingt eine Kleinanlage kaufen möchte, die keinen Druckbehälter hat. Durch den Strömungs-und Druckwächter des Geräts wird nämlich ein Dauerbetrieb des Hauswasserwerks und daraus resultierende Schäden vermieden. Die Behebung eines Wasserschadens kann nämlich in die Tausende gehen und auch eine zu hohe Stromrechnung kann mehr wie ärgerlich sein.

Bild: © Gina Sanders – Fotolia.com




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